Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen und Vorsitzende des Verbands Region Rhein-Neckar
"In Ludwigshafen verlassen viele Jugendliche ohne Abschluss die Schule - unter den jungen männlichen Migranten ist die Zahl besonders hoch. Damit den Jugendlichen der Übergang ins Berufsleben gelingt, müssen wir alles dafür tun, die Schulabbrecherquote zu senken - auf politischer Ebene, aber auch mit privatem Engagement. Ich freue mich ganz besonders, dass die ersten Mentoren hier in der Metropolregion aktiv wurden. Deshalb unterstütze ich das Programm gern und wünsche mir, dass sich viele daran beteiligen."
Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister von Mannheim
„Fast nirgendwo sonst in Europa hängt Bildung so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. Mentoren für Kinder und Jugendliche tragen dazu bei, das zu ändern. Sie geben Kindern vielfältige Anregungen, ermutigen sie und zeigen ihnen, welche Möglichkeiten sie in unserer Stadt haben – vom Landesmuseum für Technik und Arbeit bis zur Kinderbücherei im Dahlberghaus. Das ist eine individuelle Form der Förderung, die unsere eigenen Bemühungen um mehr Chancengerechtigkeit sehr gut ergänzt. Deshalb unterstütze ich Big Brothers Big Sisters Deutschland gern und freue mich, dass dieses international erfolgreiche Mentorenprogramm in Mannheim vertreten ist.“
Prof. Dr. Jutta Rump, FH Ludwigshafen, Geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability
„Aus aktuellen Untersuchungen wissen wir, dass sich Unternehmen von ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in zunehmendem Maße überfachliche Kompetenzen wie Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit oder Einfühlungsvermögen wünschen. Gleichzeitig sehen sie aber gerade diese Fähigkeiten nicht immer ausreichend ausgeprägt. Indem ein Unternehmen seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen darin bestärkt, als Mentoren und Mentorinnen Verantwortung für Kinder zu übernehmen, kann es unter Umständen mehr zur Entwicklung der überfachlichen Kompetenzen beitragen als durch manch kostspieliges Personalentwicklungsinstrument.“
Dr. Gerhard Vogel, Präsident der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar
„Es ist wichtig, die Kinder in unserer Region zu fördern, denn sie sind unsere Zukunft. Schon heute hören wir aus vielen Betrieben, dass ihnen qualifizierter Nachwuchs fehlt. Mentoren können hier wichtige Orientierung und Perspektiven geben.“
Vera Hochdörfer, Rektorin der Erich Kästner-Schule Ludwigshafen
„Aus über 30 Nationen kommen unsere Schülerinnen und Schüler. Ein Weg zur Integration ist das gegenseitige Kennenlernen im Klassenzimmer. Darüber hinaus können erwachsene Mentoren und Mentorinnen im persönlichen Kontakt außerhalb der Schule den Austausch und die Integration fördern. Dabei können die Kinder und Jugendlichen erleben, dass gegenseitiger Respekt ein positiver Wert ist.“
Anette Hilspach-Kierig, Rektorin der Salierschule Schifferstadt
"Mentoren sind verlässliche Partner, gehen auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen ein und fördern sie so auch. Hier haben die Kinder das Gefühl, als Person angenommen zu werden und können daher auch Vertrauen aufbauen. Die Erfahrung mit Jugendlichen der Salierschule zeigt, dass ein solches freundschaftliches Verhältnis, welches keine Leistungsansprüche stellt und somit keine Versagensängste hervorruft, innerhalb kürzester Zeit zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls und oft auch – damit verbunden – zu einer Stabilisierung des Sozialverhaltens führt. Das Mentorensystem ist ein wichtiger Baustein zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen und unterstützt die Arbeit von uns Lehrern in einem Bereich, den Schule nicht abdecken kann, der aber für Schulerfolg grundlegend ist."
Eberhard Bucher, Leiter des Ludwigshafener Zentrums für individuelle Erziehungshilfen (LuZIE)
„Bei meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen bei den komplexen Anforderungen ihres Alltags zur Seite zu stehen. Durch den 1:1 Mentoring-Gedanken und der professionellen Betreuung, sehe ich in dem Mentorenprogramm BBBSD eine pädagogisch wertvolle Unterstützung für Familien und ihre Kinder hier in unserer Region.“






